Freundliche Begrüßung zur brandneuen Sternenmagie
⬹ Wir kommen in Liebe und Frieden ⤔
Hallo liebe Wanderer im Sternenmeer, seid recht herzlich gegrüßt und willkommen bei unserem kleinen, aber feinen Experimentalprojekt. Wir kennen die Zielkoordinaten unserer Reise derzeit zwar noch nicht endgültig, aber immerhin ist uns bereits bekannt, dass wir aus gewichtigen Gründen zunächst unsere Basis im Deltaquadranten aufsuchen müssen (siehe den ersten Logbucheintrag). Wir blicken jedoch auch ohne nähere Kenntnis sehr zuversichtlich auf unsere nächsten Aufgaben und auf neue, spannende Explorationen, da uns die Abenteuer bisher noch nie ausgegangen sind. Unseren Erkenntnissen zufolge sollte es zudem kein Problem für uns sein, den interessierten Zuschauern einige bemerkenswerte Einblicke aus dem Hintergrund zu bieten und unsere Begrüßung ist der erste, scheue Versuch einer Öffnung. Wir starten heute tatsächlich sogar mal wieder mit dem Kopf, denn das erwartet zu diesem Zeitpunkt vermutlich niemand. Da wir zudem noch nie mit dem Klammerbeutel gepudert wurden (was für uns keinen besonderen Verlust darstellt) sollten wir daher also in der Lage sein, den Start unserer Reise spätestens ab heute Abend (wenn nicht sogar schon vor morgen früh) entsprechend reibungslos für uns alle zu gestalten. Es soll natürlich auch ein bisschen aufregend werden - je nachdem, auf welcher Seite man sich gerade befindet (Mechaniker an Bord z.B. möchte man als Außenstehender möglicherweise nicht unbedingt sein). Wir hier miteinander Versammelten stehen selbstverständlich immer auf der richtigen Seite, aber das versteht sich ja von selbst. Man kann sich daher also getrost in seinem Lieblingssessel einkuscheln und gemütlich schauen, ob es etwas Interessantes im neuen Logbuch der weltberühmten Schiffsführerin Shedidit "Sheedy" Herway von der Explorer One zu entdecken gibt.
Das Konzept unserer Erkundungen ist dabei ganz leicht zu verstehen und daher auch recht schnell erklärt: Man nehme von allem nur das Beste und teile es durch zwei. Dann ziehe man die fünfte Wurzel aus der dritten Quadratur und multipliziere den daraus resultierenden Zinseszins mit 12,345⁶. Wenn man im Ergebnis eine 42 erhält, dann hat man alles richtig gemacht. Das ist doch eigentlich ganz einfach, oder? Falls man jedoch stattdessen mit einer 24 in den Händen dasteht oder aufgrund einer geringfügigen Unachtsamkeit möglicherweise eine sieben dazukaufen muss, dann ist auch das zum Glück völlig egal. Erfreulicherweise geht es bei uns nämlich nicht wirklich strategisch oder kalkulativ zu, da wir - wie eingangs bereits erwähnt - lediglich ein Experiment ausführen und von daher tatsächlich sehr unabhängig und frei vom Fleck weg agieren können.
Mit diesen zugegebenermaßen mehr als warmen Worten wollen wir die Eröffnungsrede nun aber auch schon wieder ausklingen lassen, sonst fehlt uns die Luft nachher an anderer Stelle - also da, wo es wirklich nötig ist - und das wollen wir natürlich nicht. Seid also alle noch einmal gegrüßt und viel Spaß bei uns, die wir uns den prähistorischen, neotransponalen Arkturianern zugehörig fühlen. Der Legende nach entstammen wir allerdings einer Splittergruppierung der barmherzigen antarkturianischen Samaritanern, die ein kleines bisschen Kupferoxid-basiertes Vulkanierblut in den Adern haben. Zudem sind wir um die eine oder andere Ecke mit den Betazoigonen verwandt (die ihrerseits eine Nebenlinie darstellen, welche aus einer Verbindung zwischen einer Betazoidin und einem Klingonen resultiert). Die genauen Verflechtungen sollen zu einem (sehr viel) späteren Zeitpunkt noch einmal etwas detaillierter aufgedröselt werden, denn wir haben glücklicherweise einen uns unbekannten Ahnenforscher mit am Start (der in seiner Heimat sehr berühmt ist) und dieser brennt förmlich darauf, uns mit seinen knochentrockenen und stinklangweiligen Endlos-Vorträgen nachhaltig zu ermüden. In diesem Sinne: Haut rein und allzeit eine Handvoll Erde unterm Schuh!
(Alternativ dürft ihr aber auch sehr gerne eine Handbreit Wasser unterm Kiel, unterm Bremen oder unterm Hamburg haben.)
Ein bei den Indianern legendäres Sprichwort besagt übrigens "Wer sich freiwillig ein Ohr abkauen lässt und dabei auch noch regungslos still hält, der kann doch nicht ganz dicht sein. Hugh!" Was ihr, meine lieben Freunde, mit dieser Information nun aber anfangt, das überlassen wir ganz euch (und euren kleinen Kartoffeln).
Leute, kauft Reis!
Um von vornherein Missverständnissen vorzubeugen, haben wir hier noch einen kleinen Hinweis bezüglich des Gebrauchs der Zeitachsen: Man soll es einer schlachterprobten Fregatte nachsehen, wenn es innerhalb des Zeitfensters der Veröffentlichungen neuer, spannender Berichte aus dem Sternenreich der Captain Sheedy ab und zu gelegentlich oder öfter mal ständig zu andauernden oder auch ausklingenden und/oder temporären Anomalien kommt. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang, wie er weltweit alle naselang geschieht. Da wir uns zudem in beiden Richtungen durch Zeit und Raum bewegen, könnte unser Gestern beispielsweise euer Morgen sein. Und dass das Heute immer noch nicht alle Tage ist, sollte sich als zwar irgendwie schwammige, aber trotzdem glasklare Erkenntnis ebenfalls längst fest in euren Köpfen verankert haben. Es besteht daher nicht der geringste Grund zur wie auch immer gearteten, nebulösen und hysterisch geäußerten Sorge und es wird deshalb auch weder von uns, noch von unserer Crew oder unseren Freunden jemals wieder kommuniziert werden. Vielen Dank!